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Referenten-Entwurf zur KiBiz-Reform ist da

Mittwoch, 6. April 2011 9:40

Gestern erreichte uns der Referenten-Entwurf zur Änderung von KiBiz, der in dieser Woche auch schon von den Parteien dargelegt und diskutiert wird. Wir stellen die Dokumente hier zunächst unkommentiert zur Verfügung, Meinungen und Kommentare der Eltern sammeln wir gerne ein und geben sie gebündelt weiter.
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Was passiert, wenn zu wenig Personal in der KiTa ist?

Montag, 4. April 2011 20:28

Leider gibt es in den KiTas immer wieder Situationen, bei denen der aktuelle Personalstand im Verhältnis zur Anzahl der Kinder eine kritische Grenze erreicht. Dies wird in der Regel durch ungeplante Krankheiten in Zusammenhang  mit parallelem Urlaub und/oder Fortbildung von ErzieherInnen  hervorgerufen. Meistens wird dies dankenswerterweise durch einen immensen persönlichen Einsatz der ErzieherInnen aufgefangen.  Das ist auf Dauer weder für die ErzieherInnen noch für die Kinder eine gute Situation. Leider häufen sich in Köln insbesondere in städtischen KiTas solche Situationen.

Bisher hat die KiTa-Leitung in länger anhaltenden Fällen bei der zuständigen Fachberatung um eine Abstimmung zur weiteren Vorgehensweise Rückfrage halten müssen. Jetzt gibt es einen Handlungsleitfaden der Stadt Köln für die KiTa-Leitungen der städtischen KiTas, der diesen die Möglichkeit gibt selbstständig Maßnahmen zu entscheiden. Dies ist sicherlich gut gemeint, kann jedoch keine zufriedenstellende Lösung für alle Beteiligten sein.

Denn so wird nur die Entscheidungsbefugnis (und damit auch Verwantwortung) an die KiTa-Leitungen übertragen. Eine verbesserte Lösung über verfügbare Springerkräfte aus einem zentralen Pool oder eine zentrale Koordination eines Personalausgleichs zwischen den KiTas gibt es weiterhin nicht. So werden wir weiterhin Bitten an den Eingangstüren lesen, die uns Eltern nahelegen, unsere Kinder aufgrund einer knappen Personalsituation früher abzuholen oder besser noch zu Hause zu lassen.

Ich erwarte bessere Lösungen von einer Stadt, die besonders familienfreundlich sein will!

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Der Einzelfall zeigt das Grundproblem

Donnerstag, 31. März 2011 9:02

Unter diesem Motto haben die Eltern der KiTa Kalkarer Straße einen offenen Brief an Landes- und Kommunalpolitiker sowie die Verwaltung der Stadt Köln und die Presse zur aktuellen Situation in der KiTa Kalkarer Straße in Nippes geschrieben. Aufgrund dieses Briefes gab es einen Artikel im Kölner Stadtanzeiger zusammen mit einem Interview der Sprecher des Kölner Stadtelternrates.  Im Folgenden möchte ich kurz den Hintergrund des Briefes und unsere Überlegungen zu der von Susanne Gehlen vorgeschlagenen Schneeball-Initiative erläutern.

Von vielen Rückmeldungen von Eltern wissen wir, dass alle das „Grundproblem“ in ihren Kitas spüren und viele berichten von ähnlich katastrophalen Einzelfällen. Trotzdem sagt die Stadt laut KStA vom 29. 03., dass der Engpass doch wohl nur ein einzelner „Ausreißer“ sei.

Fazit: Viele Briefe braucht das Land

Aus dieser Erfahrung heraus schlagen wir vor, den offenen Brief im Sinne eines Schneeballsystems weiterzuführen: Die Eltern anderer Kitas tauschen den Einzelfall aus, übernehmen die Kita-übergreifenden Forderungen und schicken ihn ebenfalls an zuständige Politiker.

Den Brief und den Artikel kann nachfolgend runtergeladen werden, oder Ihr meldet Euch bei ser@serkoeln.de oder bei den Eltern der KiTa Kalkarer Straße elternkitakalkarer@yahoo.de

Offener Brief Kita Kalkarer Straße vom 11.3.2011

Pressemitteilung zum Offenen Brief KiTa Kalkarer Strasse (Nippes) vom 11. März 2011

Artikel KÖLNER STADTANZEIGER 29-03-201

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Stadtelternrat Kölner KiTas wurde gewählt

Montag, 28. März 2011 16:42

Am 23. März 2011 trafen sich einige Eltern von Kindern, deren Kinder Kölner KiTas besuchen, in der Aula der Edith-Stein-Realschule in Köln-Nippes. Dort stellte der im letzten Jahr ins Leben gerufene kommissarische Stadtelternrat die Arbeit des letzten Jahres vor. Insbesondere wurde eine Satzung erarbeitet und auf deren Basis ein Verein gegründet wurde, dem ALLE Eltern mit Kindern in Kölner KiTas beitreten können. Eine durchgewählte Elternvertretung über die Elternräte ist aus heutiger Sicht nicht praktikabel, da dies zur Zeit noch nicht vom Gesetzgeber und damit auch nicht von der Verwaltung unterstützt wird.
Alle Teilnehmer der Veranstaltung wurden damit zu Mitgliedern des Vereins und wir ermutigen hiermit alle Eltern, die sich vom Stadtelternrat bei der Politik und den Trägern vertreten lassen wollen, sich als Mitglied beim Stadtelternrat zu registrieren. Die Mitgliedschaft ist mit keinen finanziellen oder sonstigen Verpflichtungen verbunden. Jedes Mitglied bekommt jedoch regelmäßig einen Newsletter zu aktuellen Themen rund um die Kölner KiTas. Umso mehr Mitglieder sich dem Verein anschliessen, umso stärker ist unsere Position gegenüber der Politik und der Verwaltung.

Hier geht es zur Anmeldung

Und hier ist nun der neu gewählte Stadtelternrat Kölner KiTas, der jederzeit über ser@serkoeln.de zu erreichen ist.

Anne Schulz-Delcuve, Alexa Lehmann, Christel Manecke, Christoph Charles, Gudrun Opitz-Odehaag, Heike Ahlers-Fries, Hilmar Rauhe,Ingrid Naumzik, Michael Pelzer, Petra Laufenberg-Legierski,Rita Vock, Susanne Schmitz

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Einladung zur KiBiZ-Veranstaltung am Montag, 7.2.2011

Donnerstag, 3. Februar 2011 8:33

Nächsten Montag (7.2.2011) findet eine Veranstaltung des Arbeitskreis Famile der Stadt Köln zur KiBiz-Reform statt, die wir Euch hier wärmstens empfehlen wollen. Wenn wir Eltern darauf Einfluss haben wollen, müssen wir uns informieren und einbringen. Es wäre also schön, wenn möglichst viele betroffene Eltern kommen würden.

2011-01-26_KiBiZ_Einladung

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Erster Newsletter ist versendet

Donnerstag, 3. Februar 2011 8:28

Es ist geschafft! Wir haben unsere EMail-Verteilerliste auf ein einfacher zu verwaltendes System gebracht. Insbesondere kann sich jetzt jeder selber von dem Verteiler an- und abmelden. Das geht einfach mit einer Mail an newsletter-request@kita-klaaf.de, die im Betreff das Wort “subscribe” für eine Anmeldung und “unsubscribe” für eine Abmeldung vom Newsletter enthält.

Gestern haben wir den folgenden Newsletter über dieses System verteilt:

Hallo liebe Eltern und andere Interessierte,

wie die meisten sicherlich mitbekommen haben, wurde das Essensgeld in den städtischen KiTas in Köln zum 1.1.2011 um 10 Euro erhöht. Die Hintergründe und unsere Sichtweise dazu könnt Ihr auf www.kita-klaaf.de und in der angehängten Datei nachlesen.

Darüberhinaus wollen wir Euch auf eine Veranstaltung zur KiBiZ-Reform 2011 des Arbeitskreis Familie der Stadt Köln am nächsten Montag hinweisen. Es wird sicherlich eine spannende Diskussion mit hochrangigen Vertretern aus der Landespolitik, insbesondere wenn die Beteiligung von uns betroffenen Eltern sehr intensiv ist. Die Einladung und Information zu der Veranstaltung haben wir ebenfalls angehängt. Bitte verteilt diese in Euren KiTas.

Falls Ihr zu diesen Themen oder anderen Fragestellungen rund um die KiTa noch Informationsbedarf habt, könnt Ihr uns unter ser@serkoeln.de oder auf der Webseite www.kita-klaaf.de erreichen.

Gruß
Euer kommissarischer Stadtelternrat Kölner KiTas

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Neue KiTa-Plätze schaffen allein reicht nicht

Montag, 29. November 2010 14:31

Wie heute in einem Beitrag von Bildungsklick.de zu lesen ist, wird es in Zukunft schwer werden ausreichend Personal für die zusätzlich zu schaffenden KiTa-Plätze zu finden.

In dem Beitrag wird vor allem auf die Remagener Beiträge von Prof. Sell und Anne Kersting Bezug genommen, in denen auch die Fachkraft-Kind-Relation und der Personalschlüssel im Vergleich zwischen Rheinland-Pfalz und NRW betrachtet wird.

Ich hoffe sowas wird bei den aktuellen Diskussionen um das KiBiz auch berücksichtigt!

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Stadt Köln plant Erhöhung des Essensgeld zur Finanzierung der Hauswirtschaftskräfte

Dienstag, 23. November 2010 9:53

Wie letzte Woche aus der Presse zu entnehmen war und in der aktuellen Ratsinformation zur Ratssitzung am 25. November 2010 unter TOP 10.10 zu lesen ist, plant die Stadt Köln die Erhöhung der monatlichen Essensgelder von 30,40 € auf 40 €. Leider soll dieser zusätzliche Beitrag der Eltern nicht für die Verbesserung der Essensqualität genutzt werden, sondern für die Finanzierung der im März im Zusammenhang mit der Erfüllung des Tarifvertrages beschlossenen hauswirtschatlichen Unterstützungskräfte.

Das bedeutet, dass die Eltern jetzt pauschal die Finanzierung tragen sollen. Und zwar alle gleich, egal wie hoch das Einkommen ist (außer der niedrigsten Einkommensstufe, für die eine Ermäßigung auf 16 € geplant ist). Ich halte diese Art der Erhöhung für sozial höchst bedenklich und zudem auch als einen Bruch des Beschlusses vom März 2010, in dem die Stadt bewusst in Vorkasse gegangen ist und die Kosten über das KiBiz vom Land fordern wollte.

Wir haben uns deswegen als Stadtelternrat dazu entschlossen, den folgenden offenen Brief an den Oberbürgermeisetr Herrn Roters und die Fraktionen des Rates der Stadt Köln zu schicken.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie wir aus der Presse und der Beschlussvorlage 3157/2010 für die Ratssitzung am 25. November 2010 zum Tagesordnungspunkt 10.10 „… Erhöhung der Beiträge zum Mittagessen …“ erfahren haben, soll in der kommenden Ratssitzung über die Erhöhung der monatlichen Beiträge zum Mittagessen (Essensgeld) in städtischen Kindertagesstätten von 30,40 € auf 40 € entschieden werden. [...]

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Tipps für die Eingewöhung in die KiTa

Sonntag, 26. September 2010 20:42

Schon ein wenig spät, aber vielleicht für den ein oder anderen noch rechtzeitig, der Hinweis auf einen guten Artikel zur Eingewöhnung von Kindern in die KiTa.

Der Artikel richtet sich zwar vornehmlich an ErzieherInnen, ist aus meiner Sicht aber auch für Eltern geeignet.

Artikel “So gelingt der Start in die KiTa”

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Was muss eine gute KiTa bieten?

Mittwoch, 15. September 2010 16:33

Unter dieser Überschrift hat der Kölner Stadtanzeiger heute folgenden Artikel veröffentlicht (KSta vom 15.9.2010).

Die Inhalte sind aus meiner Sicht richtig und entsprechen auch meiner Erfahrung mit meinen drei Kindern, die alle eine U3-Gruppe besucht haben. Leider entspricht die in dem Artikel beschriebene Theorie nicht der Realität. So kümmern sich in einer Gruppe von 20 Kindern im Alter von 2 bis 6 zwei ErzieherInnen nach KiBiZ um die Kinder. Auch die reinen U3-Gruppen (10 Kinder unter drei Jahren) sind nur mit 2,5 ErzieherInnen besetzt. Wenn man dann Urlaub, Weiterbildung und den allgemein hohen Krankheitsstand dazu nimmt, wird ersichtlich, dass diese theoretischen Modelle zur Zeit in Kölner KiTas nicht umsetzbar sind.

Mangels Finanzen und ausreichendem Personal ist hier aus meiner Sicht ein generelles Umdenken der Politik notwendig.

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