Wir wählen! Seid ihr dabei?

Entscheidet selbst, wer Euch im Jugendamtselternbeirat Köln (JAEB) für das nächste KiTa-Jahr vertreten soll.
Oder noch besser: Meldet Euch direkt als Kandidat oder Kandidatin für die Wahl.

Nach erfolgreicher „Feuerprobe“ per Zoom, wagen wir nun den zweiten Schritt und planen unsere Vollversammlung zur JAEB-Wahl online.

Das funktioniert so:

  • Ihr wählt eine Person in Eurem Elternbeirat, die/der als JAEB-Delegierte*r entsendet wird. Oft fällt die Delegation mit dem Amt des Vorsitzes zusammen, muss aber nicht sein.
  • Eure KiTa-Leitung registriert Euch unter dem Link, den das Kölner Jugendamt an alle KiTa-Träger zur Weiterleitung an jede KiTa-Leitung verschickt hat.
  • Ihr nehmt an unserer Vollversammlung am 22. Oktober 2020 um 20:00 Uhr teil.
  • Jeder Elternbeirat hat eine Stimme bei der Wahl, d. h. eine Stimme pro KiTa.

Eine Vollversammlung vor Ort ist aufgrund der Infektionsschutzmaßnahmen nicht möglich. Deshalb möchten wir Euch – so gut es eben zu Pandemiezeiten geht – an diesem demokratischen Prozess beteiligen. Außerdem brauchen wir Eure Erfahrungen, Eure Themen, die Euch unter den Nägeln brennen oder einfach auch mal Feedback.
Um eine erfolgreiche Wahl des JAEB Köln durchzuführen, benötigen wir ein Quorum von 15 % aller Kindertagesstätten in Köln. Bei knapp 700 KiTas in Köln sind das 104 stimmberechtigte Personen, die sich aktiv an der Wahl beteiligen.
Natürlich könnt ihr auch noch Laste Minute bei der Veranstaltung selbst Eure Kandidatur einreichen.

Jetzt bleibt uns nur noch zu sagen: Wir freuen uns auf die Vollversammlung mit anschließender Wahl. Mehr erfahrt Ihr in der E-Mail, die wir einen Tag vor der Vollversammlung an alle offiziell registrierten, wahlberechtigten Elternvertreter*innen schicken.

Bleibt gesund!

Euer JAEB Köln

Statement des JAEB zum KiTa-Streik am 14.10.2020

KiTa-Streik – Muss das denn sein?

Das schießt uns Eltern wohl als erstes durch den Kopf, wenn wir eine solche Nachricht lesen. Hatten wir doch erst lange Zeit geschlossene KiTas, schnupfnasige Kinder und möglicherweise Quarantäneanordnungen. Und der Herbst ist noch nicht einmal richtig da. Wir waren und sind als Familien mit Kindern schlichtweg überbelastet.

Also warum sollen wir jetzt noch mit einem Streik leben?

Zunächst einmal sind die Tarifverträge im öffentlichen Dienst in diesem Jahr ausgelaufen. Das bedeutet, dass leider nur jetzt die Chance besteht, um Gehälter neu zu verhandeln. Es gab auch nach der zweiten Tarifrunde keine Einigung zwischen der Gewerkschaft Verdi und den Arbeitgebern. Laut Verdi bestand keinerlei Entgegenkommen bei mehreren Vorschlägen der Gewerkschaft. Auf Seiten der Arbeitgeber wird argumentiert, dass die Kassen leer seien und eine Tariferhöhung somit undenkbar.

Wir als JAEB Köln fordern:

  • dass sich die Tarifpartner zum Wohle der Kinder und Familien auf eine schnelle Kompromisslösung einigen. Hier setzen wir auf die Kompromissbereitschaft beider Vertragspartner. Ein weiterer Streik ist für Eltern mit Kindern nicht hinnehmbar.  
  • dass Investitionen im sozialen Bereich priorisiert werden. Nicht nur Wirtschaftsförderung darf an 1. Stelle stehen. Investitionen in frühkindliche Bildung sind eine Investition in die Zukunft unseres Landes.
  • dass auch nicht kommunale Träger sich an die Gehaltsstufen des öffentlichen Dienstes halten. Wenn hier weiterhin schlechter bezahlt wird, bedeutet das eine hohe Personalfluktuation somit keine Kontinuität bei Bezugspersonen für unsere Kinder. Denn momentan können sich Erzieher*innen ihre Stellen aussuchen. 
  • dass Kinder und deren Familien nicht noch zusätzlich belastet werden. Die Belastung aufgrund des Personalmangels und der Einschränkungen in diesem Jahr sind bereits sehr hoch.
  • dass die Gewerkschaft in ihrer Forderung nach einer Einmalzahlung und einer Vertagung der Tarifverhandlungen auf das nächste Jahr unterstützt wird.
  • dass im Bereich der frühkindlichen Bildung konkret darauf gesetzt wird, das Berufsbild attraktiver zu gestalten. Denn frühkindliche Bildung hat mit rund 13,8% die höchste Rendite im Bildungswesen überhaupt*.

Solidarität bedeutet hier, dass wir Familien gemeinsam mit dem KiTa-Personal eine Anerkennung des Berufsbildes fordern, um das Beste für unsere Kinder und somit unser aller Zukunft zu fordern. Köln, als kinderfreundliche Kommune, sollte hier mit gutem Beispiel vorangehen.

Zum Wohle aller Kölner Familien mit KiTa-Kindern wünschen wir uns eine faire und schnelle Lösung für alle Beteiligten – das sind insbesondere auch Kinder und deren Eltern. 

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. 

Euer Jugendamtselternbeirat Köln 

https://www.kindergartenpaedagogik.de/fachartikel/kita-politik/kita-finanzierung-rahmenbedingungen/1598

Und hier der Link zu unserem Statement.

Konfliktthema Zusatzgebühren in Kölner KiTas

Oder: Es war verboten, ist verboten und wird auch nach der KiBiz-Reform weiterhin verboten bleiben.

Uns als JAEB erreichten in den letzten Monaten viele Anfragen zum Thema Zusatzgebühren von Eltern. Wir stellen noch einmal ganz klar: weder für öffentliche, noch kirchliche, noch Einrichtungen der Wohlfahrtsverbände oder andere freie KiTa-Träger ist es erlaubt, zusätzliche Gebühren von Eltern zu verlangen. KiTas, die öffentliche Fördermittel erhalten – und das sind die meisten – , sind per Gesetz verpflichtet, keine zusätzlichen Gebühren von Eltern zu verlangen.

Bereits 2015 gab es eine Kommunikation dazu vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) und im August 2020 wurde das Familienministerium dazu noch einmal sehr deutlich:

Hier geht es zum vollständigen Erlass des Ministeriums von August 2020.

Folgende Gebühren sind zulässig:

  • Einkommensabhängige Gebühren an die Stadt Köln
  • Ein Entgelt für Mahlzeiten an den KiTa-Träger (bis max. 130 € pro Monat)
  • Sonst nichts!

Eine Ausnahme gilt nur für echte Elterninitiativen, die den Mitgliedsbeitrag für ihren Eltern-Trägerverein erheben dürfen.
Es gibt keine Ausnahmen für Bastel-Material, Musikstunden, Ausflüge, längere Öffnungszeiten, besserer Personalschlüssel, Wartelistenplätze o.ä.

Es gilt der Grundsatz: Sobald ihr den (einkommensabhängigen) Elternbeitrag an die Stadt Köln (Jugendamt) zahlt, ist eure Einrichtung öffentlich über das KiBiz gefördert und darf keine zusätzlichen Gebühren erheben! Das betrifft die absolute Mehrheit: In Köln gibt es neben den 691 öffentlich geförderten KiTas (mit 42.203 KiTa-Plätzen) nur einige wenige „privat-gewerbliche KiTas“ (mit 635 KiTa-Plätzen – Quelle/Zahlen hier).

Wir werden an dieser Stelle auch noch einmal deutlich: Die Regelung im KiBiz wurde geschaffen, um den Rechtsanspruch auf frühkindliche Bildung von Kindern durchzusetzen. Jedes Kind hat das gleiche Recht auf Förderung und Bildung. Deshalb finden wir als JAEB Köln es auch nicht vertretbar, unzulässige Gebühren von Eltern zu verlangen. Denn soziale Teilhabe und frühkindliche Bildung darf wegen der sozialen Gerechtigkeit nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.

Erste virtuelle Veranstaltung erfolgreich gemeistert!

Am 08. Oktober 2020 fand unserer erste Info-Veranstaltung per Zoom statt. Die Zahl von 70 Teilnehmer*innen zeigt, auch virtuell kann Elternarbeit funktionieren.

Viele bereits neu gewählte Elternbeiratsmitglieder aus Kölner KiTas konnten sich zum Thema Elternmitwirkung informieren. Wir haben uns über Veränderungen des neuen Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) in NRW unterhalten und noch mal darauf hingewiesen, dass zusätzliche Gebühren, die von Eltern verlangt werden, nicht erlaubt sind.

Unserer Präsentation zur Veranstaltung inklusive aller wichtigen §§ zur Elternmitwirkung findet ihr hier.

Besonders gefreut haben wir uns, dass sich während der Veranstaltung neue Kandidat*innen gemeldet haben, die sich für eine Mitarbeit im JAEB Köln interessieren. Die aktuelle Kanditaturliste findet ihr hier.

Statement des JAEB Köln zum eingeschränkten Regelbetrieb in NRW ab dem 08.06.2020

Köln, 24. Mai 2020

Land in Sicht!

Das dachten viele Familien, als Minister Dr. Stamp den eingeschränkten Regelbetrieb für alle KiTaKinder zum 08.06 verkündete. Der reguläre Betreuungsumfang minus 10 Stunden pro Betreuungsvertrag sind ein guter Anfang und ein starkes Signal an die Eltern. Auch wir – der Jugendamtselternbeirat der Stadt Köln – freuen uns über diesen nächsten wichtigen Schritt für die Familien in NRW.

Wir danken allen Akteuren im Bereich KiTa und Jugendhilfe, die bislang eine Notbetreuung aufrechterhalten und sich für die nächsten Schritte engagiert haben.

Wir in Köln haben uns dafür entschieden, in den Dialog mit den Verantwortlichen des Kölner Jugendamtes zu gehen, um möglichst viele Perspektiven zu berücksichtigen. Für Familien und deren unterschiedliche Bedürfnisse! Für Kinder und deren Rechte! Für eine bestmögliche Betreuung und die Umsetzung der Hygienekonzepte! All diese Aspekte sind uns neben einer guten Kommunikation mit den Verantwortlichen wichtig.

Unser Fokus lag dabei auf folgenden Punkten:

  • Notwendigkeit von faktenbasierten Entscheidungen, wie konkrete Forschungsprojekte in Kitas
  • Solidarische Vergabe von Stundenkontingenten im eingeschränkten Regelbetrieb
  • Umsetzung des eingeschränkten Regelbetriebs unter Wahrung des Infektionsschutzes und gleichzeitig der Förderung und Teilhabe der Kinder
  • Maßnahmen, falls es zu einem weiteren Lockdown kommt. Wie bereitet sich die Kölner KitaLandschaft darauf vor?
  • Stichwort digitale Lösungen: Minimum-Anforderung an Kontaktaufnahmen etc.
    Lohnfortzahlungen bei Verdienstausfall
  • Kita-Beiträge während des eingeschränkten Regelbetriebs
  • Regelungen zur Betreuung von Kindern während der Schließzeiten im Sommer

Das Jugendamt hat uns gute Ansätze erläutert und Standpunkte mit uns diskutiert. Dafür möchten wir uns bedanken. Ein konstruktiver Austausch ist uns auch weiterhin sehr wichtig.

Wir sind gewählte Elternvertreter unterschiedlicher KiTas und haben als Jugendamtselternbeiräte gerade in dieser Krisensituation viele Erfahrungen anderer Eltern gesammelt. Diese Erfahrungen hatten eine Spannbreite von acht Wochen keinen Kontakt zwischen KiTa, Kindern und Eltern, bis hin zu tollen virtuellen Konzepten, durch hohes persönliches Engagement einzelner Träger und Pädagogen. Mit dieser Erfahrung im Gepäck wünschen wir uns für Kölner KiTas und deren Familien einheitliche Mindeststandards und ein Commitment über alle Träger hinweg. Kinder und deren Familien brauchen den Kontakt zu ihren Einrichtungen, um Krisensituation zu bewältigen.

Darüber hinaus haben wir Bedarfsabfragen in den einzelnen KiTas für die jeweiligen Eltern vorgeschlagen. Nicht jede Familie nutzt Betreuungskontingente im vollen Umfang. So könnte ein Mehrbedarf bei einzelnen Familien abgedeckt werden und ein solidarisches Miteinander unter Familien entstehen. Flexibilität ist gerade in einer solchen Situation wichtig. Die Stadt Köln wird zunächst eine Bedarfsabfrage nach Betreuung während der ursprünglichen Ferienzeiten starten.

Wie die einzelnen Betreuungssettings und die Einhaltung der Hygienestandards nun ausgearbeitet werden, liegt in der Hand der KiTas. Wir hoffen, dass sie bei dieser schwierigen Aufgabe möglichst viel Hilfe erhalten und vom gegenseitigen Austausch profitieren können.

Auch wir als Jugendamtselternbeirat der Stadt Köln unterstützen gerne die Verantwortlichen bei allen nächsten Schritten und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit.

Damit ein zunächst eingeschränkter Regelbetrieb erfolgreich laufen kann, brauchen wir aber Eure Erfahrungen als Eltern vor Ort. Meldet Euch gerne bei uns und teilt Eure Eindrücke!

Euer Jugendamtselternbeirat Köln

Hier findet Ihr den Link zu unserem Brief.

Update: Neuregelung zur Kinderbetreuung ab dem 27.04.2020

Liebe Eltern,

ab dem 27.04.2020 gibt es wieder Neuerungen zum Thema Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen. Wir versuchen kurz und knapp, die wichtigsten Links zu relevanten Informationen und notwendigen Formularen für euch zusammenzufassen. Die Regelungen gelten vorerst bis zum 04.05.2020.

Ihr seid alleinerziehend und möchtet euch gerne zu aktuellen Themen rund um das Thema Corona und Kinderbetreuung informieren? Der Verband für alleinerziehende Mütter und Väter teilt auf seiner Webseite aktuelle Informationen und Hilfsangebote. Wir finden, das ist einen Blick wert und begrüßen sehr, dass diese Gruppe nun auch Unterstützung erhalten wird.

Alleinerziehende, berufstätige Eltern können ab sofort eine Notbetreuung in Anspruch nehmen. Hier findet ihr das Formular der Stadt Köln. Genauso können alleinerziehende Studierende, die sich in Abschlussprüfungen befinden, ab sofort Notbetreuung beantragen. Hier das entsprechende Formular.

Auch die Liste der systemrelevanten Berufsgruppen wurde erweitert. Hier geht es zur Auflistung des entsprechenden Ministeriums. Und hier findet ihr noch einmal den Link zum aktuellen Formular für systemrelevante Eltern der Stadt Köln.

Ganz allgemein hält euch die Stadt Köln auf Ihrer Webseite zum Thema Corona sowie Kinderbetreuung während der Corona-Krise auf dem Laufenden. Hier gibt es tagesaktuelle Informationen und FAQs zu allen wichtigen Themen. Auch das Land NRW bietet viele Updates auf seiner Webseite an. Ein Update der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 regelt u. a. die Frage, ob Kinder einen Mund-Nasenschutz tragen müssen. Man hat sich darauf verständigt, dass dies erst ab Schuleintritt verpflichtend ist.
Ihr interessiert euch darüber hinaus auch für Informationen des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration? Dann bitte hier lang.

Habt ihr noch Fragen? Oder gibt es Themen, die wir unbedingt ansprechen müssen? Bitte schreibt uns unbedingt, wenn euch etwas unter den Nägeln brennt.

Wir wünschen euch, dass ihr und eure Familien gesund bleiben!

Euer JAEB-Köln

Update zur Kinderbetreuung während der Corona-Krise

Die Nachrichten zur aktuellen Lage überschlagen sich. Fast täglich gibt es neue Meldungen und Richtlinien rund um das Thema Corona. 

Gerade für uns KiTa-Eltern ist es nicht einfach Arbeit und Kinderbetreuung zu gewährleisten. So wendet sich auch die Bundeselternvertretung mit einem Appell an die Politik. „Eltern brauchen eine bundesfinanzierte Corona-Freistellung zur Kinderbetreuung…“ – so die Forderung. „Familienförderung ist Wirtschaftsförderung.“ 

Die Politik hat zumindest auf einen Teil der Forderungen mit einer Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes reagiert und bietet Hilfen für bestimmte Personengruppen an, die aufgrund von Kinderbetreuung nicht arbeiten können.

Dennoch wissen wir, dass die Lage für alle momentan nicht einfach ist. Wann immer ihr Hilfe, Beratung oder einfach nur ein offenes Ohr braucht: Es gibt umfassende Hilfsangebote via Telefon.

https://www.mkffi.nrw

Damit ihr in dieser dynamischen Situation nicht den Überblick verliert, haben wir euch die wichtigsten Neuerungen für NRW und Köln zusammengefasst.

Wie werden Kinder im Falle von häuslicher Gewalt geschützt?

Das MFKFFI fordert alle Jugendämter auf, die Kinder betreuen zu lassen, deren Wohl zuhause gefährdet ist. §2 Abs. 3 (Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur (CoronaBetrVO))

Welche Kinder dürfen aktuell in KiTas betreut werden?

Seit Montag, 23.03.2020 gilt, dass auch Kinder in ihrer jeweiligen Einrichtung betreut werden können, wenn nur ein Elternteil Schlüsselperson ist. Eine Betreuung für Kinder von Schlüsselpersonen soll auch an Wochenenden und während der Osterferien sichergestellt werden. Lest hier den genauen Erlass 

Gibt es Updates, wer eine sog. Schlüsselperson ist?

Auch hier hat das Ministerium seinen Kriterienkatalog erweitert und mit einem FAQ versucht möglichst viele Fragen abzudecken. 

Wie kann ich mir bestätigen lassen, dass ich eine solche Schlüsselperson bin?

Dafür müsst ihr dieses Dokument ausfüllen und von eurem Arbeitgeber unterschreiben lassen: Formular der Stadt Köln

Gelten die Regelungen des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW auch für Köln?

Die Stadt Köln orientiert sich an den Erlässen des zuständigen Ministeriums. Die KiTa-Leitungen wurden per E-Mail über alle Neuerungen verständigt. Auch private Träger sind angehalten, sich an die Neuregelung zu halten. Sollte eine Betreuung am Wochenende notwendig sein genügt es, wenn Eltern sich mit der KiTa-Leitung in Verbindung setzen.

Was können Eltern tun, die sog. Schlüsselpersonen sind und aktuell keinen Betreuungsvertrag haben?

Diese Eltern können sich unter der Rufnummer 0221 / 221-25404 an die zuständige Behörde wenden und ihren Bedarf anmelden.

Werden in Köln KiTa-Beiträge und Essensgelder für die Zeit ohne Betreuung erstattet?

Die Stadt Köln hat sich bereits vor dem Erlass des Ministeriums darauf verständigt, die KiTa-Beiträge in voller Höhe zu erstatten. Dies gilt für alle Beiträge, die an die Stadt Köln entrichtet werden. Für die städtischen Einrichtungen werden auch Essensgelder erstattet. Bei allen anderen Trägern gibt es lediglich eine Handlungsempfehlung

Was passiert, wenn ich keine Schlüsselperson bin und aufgrund von Kinderbetreuung nicht arbeiten kann?

Der LVR weist auf seiner Internetseite auf die Möglichkeit zur Entschädigung für den Einkommensausfall hin. Lest nach, welche Kriterien hierfür erfüllt sein müssen:

Ihr möchtet euch noch weiter über Regelungen des Landes NRW informieren?

Hier findet ihr viele Fragen und Antworten.

Bitte beachtet auch das Kontaktverbot, das seit dem 23.03.2020 und bis zum 19.04.2020 gilt! 

Wir wünschen euch, dass ihr diese schwierige Situation gut meistert und gesund bleibt!

Habt ihr Fragen, Anregungen und Wünsche? Meldet euch gerne bei uns.

Euer JAEB Köln

Statement des Landeselternbeirats zur Corona-Krise

Vielen Dank an den Landeselternbeirat NRW für diese Stellungnahme. Wichtige und sehr richtige Punkte rund um das Betretungsverbot aller Kitas in NRW werden hier angesprochen. Wir können diese Haltung nur unterstützen und hoffen, dass sie berücksichtigt wird.

Veranstaltung „Elternbeirat – was bedeutet das überhaupt?“

Neu im Amt, was nun? Unter diesem Motto haben wir uns mit frisch gebackenen Elternbeiräten und „Profis“ getroffen, um gemeinsam zu klären, was Elternmitwirkung eigentlich bedeutet. Auffällig war, dass es in Kölner KiTas ganz unterschiedlich läuft. Wir haben viele Probleme gehört, aber auch sehr positive Erfahrungen. Was in einer Einrichtung eine große Herausforderung war, lief in der anderen richtig gut. 

An dem Abend haben wir die Elternbeiräte gebeten, positive und negative Erfahrungen Kölner KiTa-Eltern auf Karten zu schreiben. Natürlich ist unsere kleine Umfrage nicht repräsentativ. Sie spiegelt aber viele Themen aus dem öffentlichen Diskurs wider. 

Hier die Top 6 Herausforderungen und Highlights der Umfrage:

Was läuft schlecht in einigen KiTas?

  1. Fehlende Elternmitwirkung/-bestimmung/-beteiligung
  2. Personalsituation/Fluktuation
  3. Kommunikation (einseitige oder schlechte Kommunikation)
  4. Intransparente Konzeption/mangelnde Struktur
  5. Wenige/unpassende Aktivitäten
  6. Unzufriedenes Personal

Worüber sind andere Eltern glücklich?

  1. Positives Miteinander (Team, Leitung, Eltern)/gute Kommunikationskultur
  2. Funktionierende Elternmitwirkung
  3. Gelungene Veranstaltungen/passende Aktivitäten
  4. Zufriedenheit mit Pädagogen/Leitung
  5. Partizipation Kinder
  6. Qualität der Eingewöhnung

Natürlich freuen wir uns, dass an dem Abend auch von vielen positiven Erfahrungen berichtet wurde.

Übrigens: In Elterninitiativen läuft die Elternmitwirkung onaturgemäß auffällig gut. Wir wissen aber auch, dass es in vielen KiTas viele Baustellen gibt, an denen wir gemeinsam arbeiten müssen. Ob sich von den Top 6 ableiten lässt, wann wir Eltern mit einer KiTa zufrieden sind? Möglicherweise. Klar ist aber, dass die Beteiligung aller ein Schlüssel zum Erfolg ist. 

Euer JAEB