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Landeselternbeirat gewählt, Quorum übertroffen

Mittwoch, 7. Dezember 2011 17:18

Inzwischen ist auch die Wahl des Jugendamtselternbeirats auf Landesebene (Landeselternbeirat) abgeschlossen (siehe Meldung).

Die öffentliche Auszählung der Stimmen fand am Montag, dem 5.12.2011 im Familienministerium statt. Insgesamt gaben 96 Jugendamtselternbeiräte aus NRW gültige Stimmen ab. Damit wurde auch auf Landesebene das im Kinderbildungsgesetz geforderte Quorum von 15% deutlich übertroffen. Aus den etwa 180 Jugendamtsbezirken in NRW hatten sich 46 KandidatInnen zur Wahl gestellt, von diesen erhielten 42 KandidatInnen mindestens eine Stimme.

Allen Gewählten auch von hier aus herzlichen Glückwunsch!

Das Endergebnis findet sich auf der Kandidatenplattform des Landeselternrats Kita NRW e.V..

Thema: Elternrechte, Jugendamtselternbeirat, KibiZ, Landeselternbeirat | Kommentare (0) | Autor:

Eltern von Kindergartenkindern wählen Jugendamtselternbeirat als stadtweite Vertretung

Freitag, 21. Oktober 2011 15:32

Das Ziel ist mehr Mitbestimmung. Eltern wollen mitreden, wenn der Kindergarten mal wieder monatelang unterbesetzt ist, die Räume viel zu eng sind oder wenn schon wieder eingebrochen wurde, aber die Alarmanlage einfach nicht bewilligt wird. In Nippes wurde am Donnerstagabend nun der erste offizielle Elternbeirat für alle Kölner Kindertagesstätten gewählt. 143 Elternräte von Einrichtungen aus dem ganzen Stadtgebiet waren der Einladung des Jugendamts gefolgt, um den „Jugendamtselternbeirat“ zu wählen, so wie er im jüngst reformierten Kinderbildungsgesetz (Kibiz) vorgesehen ist.

Das gesetzlich vorgeschriebene Quorum von 15% aller Kitas wurde damit auf Anhieb deutlich übertroffen.  Nach dem vorläufigen Endergebnis haben die Kölner Eltern eine Wahlbeteiligung von 25% erreicht (143 von 564 Einrichtungen).

Gewählt wurden 28 Mütter und Väter, die nun als Jugendamtselternbeirat (JAEB) die Belange der Kinder und Eltern aller Kitas in Köln vertreten werden.

Organisiert wurde die Wahlversammlung von den ehrenamtlichen Mitgliedern des Stadtelternrats Kölner Kitas (SER Köln), der sich ohne Unterstützung der Politik schon im vergangenen Jahr konstituiert hatte.

Der Stadtelternrat erklärt dazu:

„Wir freuen uns darüber, dass nun erstmals mit offizieller Unterstützung der Stadt eine Elternvertretung für die Kitas gewählt werden konnte. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Belange von Familien mit kleinen Kindern endlich ernster genommen werden. Als Eltern wollen wir uns weiter dafür einsetzen, dass sich der Alltag unserer Kinder in den Einrichtungen verbessert. Wir freuen uns vor allem aber auch über die tolle Unterstützung der Kölner Eltern, die als größte Kommune in NRW damit ein deutliches Signal für das Land NRW gesetzt haben.„

Während die Eltern von Schulkindern schon länger in Stadtschulpflegschaften organisiert sind, ist dies für die Eltern von Kindergartenkindern Neuland. Der Stadtelternrat Kölner Kitas (SER Köln) wurde im Februar 2010 von engagierten Eltern gegründet, die nach den Streiks der Erzieherinnen das Bedürfnis hatten, sich politisch einzubringen. In diesem Jahr werden nun NRW-weit erstmals die Jugendamtselternbeiräte gewählt.

 

Thema: Eltern, Elternrechte, JAEB, Jugendamtselternbeirat, KibiZ | Kommentare (0) | Autor:

Parkmöglichkeiten Edith-Stein-Schule

Donnerstag, 20. Oktober 2011 14:35

Parkmöglichkeiten in und an der Edith-Stein-Schule finden sich hier.

Parkmöglichkeit 1: Unterhalb der KVB-Linie, Höhe Niehler Kirchweg

Parkmöglichkeit 2: Parkplatz des Nippesbades

Parkmöglichkeit 3: Unterhalb der KVB-Linie, Höhe Bürgeramt Nippes

Ggf. ist es möglich auf dem Schulhof zu parken.

 

Bitte beachten: Der gegenüberliegende ALDI-Parkplatz wird nach 20 Uhr geschlossen! Bitte dort NICHT parken.

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Offener Ganztag NRW am 26.9. im Bürgerhaus Kalk

Freitag, 23. September 2011 9:56

Liebe Eltern,
am Montag, dem 26.09.2011 ab 18.30 findet im Bürgerhaus Kalk eine prominent besetzte Veranstaltung zum Ganztag in NRW statt. Die Einladung des Arbeitskreises Familie geben wir hiermit gerne weiter (s. Anhang). Die Veranstaltung ist kostenlos, der AK Familie bittet um Anmeldung (per Email, Fax, Telefon).

Prüfsteine – Ganztag NRW – Fragenkatalog 15.09.2011

Pressetext (In-) Formieren Sie sich zum Ganztag in NRW am 26.09.2011 im Bürgerhaus Kalk, Köln

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Eltern? Nein danke: Arbeitshilfe zur Wahl der neuen “Jugendamtselternbeiräte”

Dienstag, 13. September 2011 11:26

Aus einer von den “Kommunalen Spitzenverbänden und Landesjugendämtern in NRW” herausgegebenen “Arbeitshilfe” (siehe Link) zum neuen Kinderbildungsgesetz (KiBiZ) geht hervor, dass es zukünftig keine Mitentscheidung der Eltern in den Kindergärten geben soll. In der “Arbeitshilfe” heißt es wörtlich, dass

“die vorgesehenen Mitwirkungsmöglichkeiten nicht im Sinne von Mitbestimmung verstanden werden dürfen” und

“Entscheidungen,
insbesondere über Finanzen, Personal und Konzeptionen von Einrichtungen (einschließlich Öffnungszeiten und Aufnahmekriterien) einer Mitentscheidung/Mitbestimmung durch die Eltern nicht zugänglich sind.”

Nebenbei sollen auch noch die bisher unabhängigen Stadtelternräte abgeschafft werden:

“Aus der gesetzlichen Regelung lässt sich zudem folgern, dass die bisherigen Stadt-Elternräte nicht zusätzlich weiterbestehen: Zwei unterschiedliche Institutionen mit der gleichen Zielrichtung würden der Interessenvertretung von Eltern eher schaden.”

 

Der gesamte Text der “Arbeitshilfe” findet sich hier.

 

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KibiZ-Revision: Kindergartenwahlen zukünftig komplizierter als Landtagswahlen?

Freitag, 15. Juli 2011 15:35

Landesregierung erfindet Guinness-verdächtiges Wahlrecht für Kindergarteneltern

Pressemitteilung des Stadtelternrates Kölner Kindertagesstätten

Köln, 15. Juli 2011 – Die Landesregierung steht kurz vor der Verabschiedung des ersten Gesetzes zur Änderung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz), in dem die gesetzlichen Grundlagen der Kindergärten geregelt sind. Die Entscheidung muss noch vor der Sommerpause fallen, um eine fristgerechte Umsetzung zum Beginn des Kindergartenjahres am 01. August zu gewährleisten.

Ein gewichtiger Bestandteil der Änderungen in der gegenwärtigen KibiZ-Revision sollte die Stärkung ehrenamtlicher Elterntätigkeit in den Kindergärten sein, die schon seit Jahren chronisch an Finanznot und Personalknappheit leiden. Dazu zählt auch die Wahl von Elternvertretern in Stadtelternräte und den Landeselternrat der Kindertagesstätten.

Während SPD und Grüne vor der Landtagswahl das KibiZ der Vorgängerregierung regelrecht in der Luft zerrissen und den Eltern endlich wieder mehr Beteiligung und Mitsprache versprachen, arbeitet die rot-grüne Landesregierung in einem Gesetzesentwurf inzwischen daran, das ehrenamtliche Engagement der Eltern mit einem Quorum (Mindestwahlbeteiligung) und einem komplizierten Wahlrecht im Keim zu ersticken.

Das im Gesetzesentwurf ursprünglich vorgesehene 2/3 Quorum hätten auch die Polit-Profis im NRW Landtag nicht erfüllt. In NRW lag die Wahlbeteiligung 2010 gerade einmal bei 59,3%. Und das trotz der Millionenbeträge, die von den Parteien in den Landtagswahlkampf investiert wurden.

Dass dies einen gewissen Widerspruch darstellt, hat man nach einem längeren Erkenntnisprozess offenbar auch in der Regierungskoalition verstanden: Von den ursprünglichen 66,67% ist man über 25% und 33% im Gesetzesentwurf inzwischen  bei einem Quorum von 15% angekommen. Außer dem Quorum sind im Gesetz außerdem noch ein mehrstufiges Wahlverfahren und ein strammer Zeitplan vorgesehen.

Konkret heißt es in §9 des geplanten KibiZ-Änderungsgesetzes: „Die Elternbeiräte der Tageseinrichtungen für Kinder können sich auf örtlicher Ebene zu der Versammlung von Elternbeiräten zusammenschließen (…). Sie werden dabei von den örtlichen und überörtlichen öffentlichen Trägern der Jugendhilfe unterstützt. Die Versammlung der Elternbeiräte wählt in der Zeit zwischen dem 11. Oktober und dem 10. November einen Jugendamtselternbeirat. Die Gültigkeit der Wahl des Jugendamtselternbeirates setzt voraus, dass sich 15 v. H. aller Elternbeiräte im Jugendamtsbezirk an der Wahl beteiligt haben.“

Was im Gesetz einfach klingt ist in der Realität kompliziert. In Köln gibt es außer dem Stadtjugendamt noch 9 Bezirksjugendämter. Damit stehen den Eltern in einer Großstadt wie Köln mit dem neuen Kindergartenjahr möglicherweise ein Wahlmarathon mit Wahlen auf Kindergarten-, Bezirks- und Stadtebene bevor, der in maximal 2 Monaten zu absolvieren ist. Damit nicht genug: Die Freiwilligen, die dies durchgestanden haben, dürfen dann innerhalb von knapp drei Wochen nochmal zur finalen Wahlrunde auf Landesebene antreten, wiederum behindert durch ein Quorum. Im Gesetzesentwurf heißt es dazu:

„Die Jugendamtselternbeiräte wählen bis zum 30. November eines jeden Jahres aus ihrer Mitte den Landeselternbeirat. Die Gültigkeit der Wahl des Landeselternbeirates setzt voraus, dass sich Jugendamtselternbeiräte aus 15 v. H. aller Jugendamtsbezirke an der Wahl beteiligt haben.“

Dieses Prozedere halten die Eltern im Kölner Stadtelternrat für Guinness-verdächtig. Während sie die Vorteile einer demokratisch legitimierten Interessenvertretung sehen und deren gesetzliche Verankerung begrüßen, sehen sie deutlich die praktischen Schwierigkeiten der geforderten gesetzlichen Vorgaben:

Damit die Erfüllung des Quorums juristisch korrekt festgestellt werden kann, müssen die Voraussetzungen einer ordentlichen Wahl erfüllt sein, die deutlich über die Anforderungen der bisher üblichen Wahlen auf „bunten Zettelchen“ hinausgehen. Neben einer Wahlleitung auf „örtlicher Ebene“ zählt dazu u.a. auch, dass die Wahlberechtigten auf kommunaler Ebene erfasst und rechtzeitig persönlich und schriftlich benachrichtigt werden. Zur Überprüfung des Quorums ist es überdies erforderlich die Wahlbeteiligung exakt –und anonym- zu ermitteln. Insbesondere auch unter den geltenden gesetzlichen Datenschutzbestimmungen Vorrausetzungen, die von den Jugendämtern und den freien Trägern der Jugendhilfe noch geschaffen werden müssten. Für eine Stadt wie Köln eine erhebliche Herausforderung: Hier gibt es alleine 10 Jugendämter, die sich erst einmal untereinander koordinieren müssen. Und schon jetzt verbleiben bis zum geplanten Wahlbeginn kaum noch 3 Monate, von denen eigentlich noch 6,5 Wochen Sommerferien abzuziehen sind. Und die Kostenthematik wurde dabei noch nicht einmal angesprochen.

Ein Mitglied des Kölner Elternrates merkt dazu an: „Wie das alles funktionieren soll, weiß nur der liebe Gott. Und Ute Schäfer – vielleicht.“

 

Anlagen und Pressekontakt:

Web: http://www.kita-klaaf.de

Bild: http://s03.trixum.de/upload2/L/f/LfskRe2bHwhA131072792372S.jpg

Pressekontakt: Heike Ahlers-Fries, Christoph Charles

Email: ser@serkoeln.de

Facebook: Stadtelternrat Kölner Kitas

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KibiZ-Revision: Neuer Gruppentyp geplant ?

Freitag, 1. April 2011 16:41

Die folgenden “Meldung” war ein Aprilscherz!

Während der derzeitige Referentenentwurf der ersten Stufe zur Revision des Kinderbildungsgesetzes (KiBiZ) am 6.4.2011 der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll, geht die geplante zweite Stufe des der Revision des Kinderbildungsgesetzes (KiBiZ) offenbar noch deutlich weiter.

Einem internen Entwurf der nordrhein-westfälischen Regierung zufolge, ist in der noch für dieses Jahr erwarteten zweiten Stufe ein neuer Gruppentyp I.A geplant. Der Gruppentyp I.A soll offenbar den bisherigen Gruppentyp I ablösen, der im Zentrum der Kritik am bisherigen Kinderbildungsgesetz steht. Kernpunkt des neuen Gruppentyps ist gemäß dem Entwurf, „die pädagogischen Kompetenzen von Vorschulkindern zu stärken“, „das Verstehen kleinkindlicher Bedürfnisse bei älteren Kindern zu fördern“ und dazu „Vorschulkindern praxisnahe Kenntnisse“ zu vermitteln. Darunter könne man sich laut einer Regierungsvertreterin sowohl „gemeinsames Singen“ und „verständnisvolles Miteinander von großen und kleinen Kindern insgesamt“ vorstellen, durchaus aber auch „Hilfe beim Laufen- lernen durch die Großen“ und „gegebenenfalls das Wechseln der ein- oder anderen Windel“.

Brisanz birgt der Entwurf insoweit, als für den neuen Gruppentyp I.A nur noch die Hälfte des bisher für den Gruppentyp I vorgeschriebenen Personals vorgesehen ist.

Nach den kürzlich bekannt gewordenen Verstimmungen in der Regierungskoalition zum beitragsfreien letzten Kindergartenjahr scheint bezüglich der geplanten 2. Stufe bisher weitgehend Einigkeit zu herrschen.

Vertreter der Träger begrüßten den Entwurf als „überfällige Entlastung des Personals“, Vertreter von FDP und CDU sehen in den Vorschlägen einen „möglichen Kosten-Beitrag zur Herstellung eines verfassungskonformen Landesetats“.

Lediglich ein Gewerkschaftsvertreter kritisierte die Gefahr einer zukünftigen „Erzieherinnenfreien Zone im Kindergarten“.

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Mach mit im Stadtelternrat! Wahl ist am 23.03.2011 20:00-22:00, Aula der Edith-Stein- Realschule, Niehler Kirchweg 120, 50733 Köln

Donnerstag, 10. März 2011 22:19

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Landesregierung/KibiZ-Revision: Eltern unerwünscht?

Sonntag, 28. November 2010 23:43

Der Landeselternrat der Kitas monierte die mangelnde Dialogbereitschaft der Landesregierung, Elternvertreter in die KibiZ-Revision einzubeziehen und die geforderten Elternrechte tatsächlich umzusetzen (siehe Schreiben Landeselternrat vom 25.11.2010). Derweil gehen die Verbandsvertreter bei den Fraktionen ein und aus…

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Erhöhung des Essensgeldes auf Wiedervorlage, nächste Ratssitzung am 14.12.2010

Sonntag, 28. November 2010 23:15

Die geplante Erhöhung des Essengeldes wurde in der Ratssitzung am 25.11.2010 nur aufgrund einer Abstimmungspanne abgelehnt  (siehe dazu: http://www.ksta.de/html/artikel/1288741367913.shtml).

OB Roters hat eine Wiedervorlage der Abstimmung für die nächste Ratssitzung angekündigt. Diese findet am 14.12.2010 ab 14:00 Uhr statt (siehe Ratskalender Dezember). Kartenvorbestellungen für die Ratssitzung hier: http://www.stadt-koeln.de/1/stadtrat/service/

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