Übergang Kita – Schule/OGTS

Übergangsmanagement Kita-Grundschule Köln: http://www.bildung.koeln.de/materialbibliothek/download/barrierefrei_wegweiser_Ubergangsmanageme[…].pdf?idx=22dd0d26819c9ef23f82b8aba8976442

In jedem Sommer stehen einige Eltern der angehenden Schulkinder vor dem Problem einer durchgängigen Betreuung ihrer Kinder. Hier stellen wir Informationen zur Verfügung.

Bei den städtischen Einrichtungen können alle Kinder bis zum ersten Schultag betreut werden. Die Fachberatungen sind darüber informiert (Stand 2015). Die anderen Träger handhaben es teilweise anders. Für die Kinder wäre es die beste Lösung. Fragt immer bei der Leitung und/oder der Fachberatung nach, wenn ihr Probleme mit der Betreuung habt. Wir sind auch gerne behilflich.

Regelung 2012 (Ratsbeschluss) http://wp.kita-klaaf.de/wp-content/uploads/2011/12/2813_2011_Mitteilung_Beantwortung_Rat.pdf

Gesetzliche Grundlagen der Kinderbetreuung

Gemäß § 22a Abs.3 und § 24 Abs.1 des SGB VIII (Bundesgesetz) wird allen KiTa-Kinder berufstätiger Eltern, die von einer Tageseinrichtung für Kinder (Kita) zur Grundschule wechseln, im Jahr des Wechsels eine durchgängige Betreuung in der Kita bis zum ersten Schultag angeboten.

Dieses wird aber zurzeit nicht praktiziert. Zurzeit haben die Träger unterschiedliche Verträge mit den Eltern abgeschlossen, mit dem Ergebnis, dass die Kinder, zum Teil erst 5 Jahre alt, die Tageseinrichtung zum 31.7. des Einschulungsjahres verlassen müssen. Da die Einschulungstermine in NRW aber zum Teil erst im August/September liegen, ergibt sich für die arbeitende Elternschaft eine Betreuungslücke von bis zu 6 Wochen. Dort, wo berufstätige Eltern keinen Betreuungsplatz in der Offenen Ganztagsschule bekommen, muss für die Kinder eine Betreuungsmöglichkeit gefunden werden. Eine Möglichkeit wäre, dass die angehenden Schulkinder in der Tageseinrichtung bis zum ersten Schultag weiter betreut werden. Die Eltern zahlen weiter ihre Beiträge, so dass für die Stadt kein finanzieller Schaden entsteht.  Die neuen KiTa-Kinder werden dann erst nach den Sommerferien in der KiTa aufgenommen. In Köln ist die Beitragszahlung wie folgt geregelt:

– Die beitragsfreie Zeit für Vorschulkinder endet bereits zum 31. Juli 2017.
– Für den August wäre daher wieder „normal“ zu bezahlen (allerdings auch einschließlich aller Geschwisterregelungen wie immer: nur für das „teuerste Kind“ ist zu zahlen, die „günstigeren“ Geschwister sind dann „mit drin“ vgl. § 8 Absatz (1) der Satzung).
– Wer für die Grundschulzeit einen OGTS-Betreuungsplatz bekommen wird, wird diesen vermutlich bereits zum formalen Schuljahresstart (also zum 1. August) abschließen müssen. Dann hätte mal also während des August 2017 für dieses eine Kind aber zwei Verträge gleichzeitig! ABER: Das ist nicht schlimm oder teuer, sondern sogar günstiger: Es steht in der Beitragssatzung der Stadt Köln, dass dann nur der OGTS-Beitrag zu bezahlen ist.

§ 3, Absatz (4):
„Stehen einem Kind mehrere Betreuungsangebote zur Verfügung, so ist für jedes davon ein Elternbeitrag zu erheben, unabhängig von der tatsächlichen Inanspruchnahme. Sofern Kinder ab Beginn der Schulpflicht gleichzeitig in einer Kindertageseinrichtung bzw. in Kindertagespflege und der OGTS angemeldet sind, wird lediglich der Beitrag für die Betreuung in der OGTS erhoben.“

Im März 2015 haben wir an Träger und Eltern eine Umfrage versendet, um uns ein Bild der Situation zu machen. Hier sind die Ergebnisse:

Elternumfrage Auswertung und Trägerumfrage Auswertung

Umfrage Kitas/Träger https://docs.google.com/forms/d/1HLFNn8hg_lql7rRFNtWLfski79PRubZLkgMdYgL_Tp8/viewform?c=0&w=1

Umfrage Eltern https://docs.google.com/forms/d/1GDqTNhv2JTZeOsoFmVyz8Z11wT7D4kmNYZN_tV1eEPc/viewform?c=0&w=1

§ 22a SGB VIII Förderung in Tageseinrichtungen

(1) Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe sollen die Qualität der Förderung in ihren Einrichtungen durch geeignete Maßnahmen sicherstellen und weiterentwickeln. Dazu gehören die Entwicklung und der Einsatz einer pädagogischen Konzeption als Grundlage für die Erfüllung des Förderungsauftrags sowie der Einsatz von Instrumenten und Verfahren zur Evaluation der Arbeit in den Einrichtungen. ….

  1. Das Angebot soll sich pädagogisch und organisatorisch an den Bedürfnissen der Kinder und ihrer Familien orientieren. Werden Einrichtungen in den Ferienzeiten geschlossen, so hat der Träger der öffentlichen Jugendhilfe für die Kinder, die nicht von den Erziehungsberechtigten betreut werden können, eine anderweitige Betreuungsmöglichkeit sicherzustellen.
Grundsätzliches in NRW

Die Schulpflicht beginnt für Kinder, die bis zum Beginn des 30. Juni das sechste Lebensjahr vollendet haben, am 1. August desselben Kalenderjahres. Demnach endet das Kitajahr am 31.7. ….. Kinder, die nach dem genannten Zeitpunkt das sechste Lebensjahr vollenden, können auf Antrag der Erziehungsberechtigten zu Beginn des Schuljahres in die Schule aufgenommen werden, wenn sie die für den Schulbesuch erforderlichen körperlichen und geistigen Voraussetzungen besitzen und in ihrem sozialen Verhalten ausreichend entwickelt sind (Schulfähigkeit). Die Entscheidung trifft der Schulleiter. Vorzeitig in die Schule aufgenommene Kinder werden mit Aufnahme schulpflichtig.

Schulgesetz NRW

§7 Schuljahr, Ferien

(1) Das Schuljahr beginnt am 1. August und endet am 31. Juli des folgenden Jahres. Das Ministerium kann zulassen, dass in einzelnen Schulstufen oder Schulformen das Schuljahr in Semester (Schulhalbjahre) oder andere Zeitabschnitte gegliedert wird, und deren Beginn und Ende festlegen.

(2) Das Ministerium erlässt die Ferienordnung. Sie sieht neben den landesweiten Ferien bewegliche Ferientage vor, über deren Termine die Schulkonferenz entscheiden kann.

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